Monats-Info

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Nicht wenige Männer besorgen sich aus Schamgründen Medikamente gegen Erektionsstörungen in Online-Apotheken. Doch das ist eine riskante Entscheidung. Denn die Zahl der Arzneimittelfälschungen hat in den letzten Jahren stark zugenommen – vor allem beim Einkauf über das Internet.

Arzneimittelfälschungen sind auch in Deutschland keine Seltenheit. An den EU-Außengrenzen hat der Zoll im Jahr 2010 etwa 3,2 Millionen gefälschte Arzneimittel beschlagnahmt [1]. Vermutlich dürfte die Dunkelziffer deutlich höher liegen. Bei Bestellungen im Internet ist das Risiko, ein nachgeahmtes Präparat zu bekommen, besonders hoch: Mehr als die Hälfte der Arzneimittel, die von illegalen Internetanbietern stammen, sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefälscht [2].

 

Medikamente gegen Erektionsstörungen sind  bei Fälschern besonders beliebt.

Am häufigsten betroffen sind Medikamente gegen Erektionsstörungen und Schlankheitsmittel. Kein Wunder, denn hier blüht das Geschäft besonders gut. Die Gründe, die Männer zum Kauf von Potenzpillen im Internet veranlassen, liegen auf der Hand: Zum einen werden sie online oft billiger angeboten als in einer seriösen Apotheke hierzulande, zum anderen scheuen sich noch immer viele Betroffene davor, wegen Erektionsstörungen zum Arzt zu gehen, und kaufen die Medikamente lieber ohne Rezept in illegalen Online-Shops.

 

Gesundheit in Gefahr.

Die Möglichkeiten, Präparate gegen Potenzstörungen zu fälschen, sind dabei übrigens sehr vielfältig. Es kann sein, dass das Präparat gar keinen, zu viel, zu wenig oder den falschen Wirkstoff enthält. Manchmal ist auch nur die Packungsbeilage oder die Verpackung gefälscht. Dementsprechend groß ist die Bandbreite der Konsequenzen. Im besten Fall sind die Präparate nur wirkungslos, im schlimmsten Fall lebensgefährlich.Laut Martin Fensch, Unternehmenssprecher von Pfizer, wurden in gefälschten Präparaten bereits Reste von Straßenfarbe, Borsäure und Bodenreinigern gefunden [5].

Wir empfehlen Ihnen deshalb, nur in seriösen und offiziell zugelassenen Apotheken einzukaufen, zum Beispiel in Ihrer Apotheke vor Ort. Wenn Ihnen der Einkauf von Potenzpillen dort zu peinlich ist, können Sie auch auf den Versandhandel zurückgreifen. Fragen Sie dort am besten nach der Packung mit dem „kleinen Mann“. Entscheidend ist aber, eine zertifizierte Versandapotheke zu wählen. Eine Liste sicherer Versandapotheken finden Sie beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information!

 

Quellen:

1. Informationen von securPharm

2. WHO Fact Sheet Nr. 275

3. Informationen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)

4. Fachinformationen Viagra®, Cialis®, Levitra®

5. UroNews 2011;6:24-25

6. Richtlinie 2011/62/EU

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